Der Aufgabe besteht aus mehreren, aufeinander aufbauenden, einzeln nachzuweisenden Teilen.
- Im ersten Teil muss die Last anhand von gegeben Daten definiert und daraus ein 3D-CAD-Modell abgeleitet werden. Es stehen dabei verschiedene Datenquellen zu Verfügung.
- Im zweiten Teil muss ein Gerät entwickelt werden, mit dem es möglich ist die im ersten Teil definierte Last innerhalb eines Bereichs von 3006 x 1405 mm2 ferngesteuert, gezielt zu transportieren. Das Gerät mit der Last muss von einem ausgelosten Startpunkt aus zur höchsten Stelle der Wettbewerbsbahn gebracht und dort angehalten werden. Dabei darf sich die Last während des Transport um maximal ± 5° gegenüber dem Lot neigen.
Dabei muss der komplette Entwicklungsprozess vom Klären und Präzisieren der Aufgabenstellung über das Konzipieren von Lösungsprinzipien, Entwerfen und Gestalten der Lösung bis zur Ausarbeitung von Zeichnungssatz und Produktdokumentation sowie dem prototypischen Aufbau des Geräts inkl. Last durchgeführt werden.
Als Abschluss sind die Ergebnisse der beiden ersten Aufgabenteile im Rahmen des Kolloquiums der Feinwerktechnik zu präsentieren und einem Publikum zur Bewertung vorzulegen. Dabei müssen das Vorgehen und die Ergebnisse zu den beiden ersten Abschnitten kurz präsentiert und das fertige Gerät vorgeführt werden.
Folgende Einschränkungen müssen beachtet werden:
- Das Startgewicht der Maschine inkl. Last darf maximal 3000 g betragen.
- Beim Start dürfen die Abmessungen der Maschine inkl. Last eine quadratische Grundfläche mit einer
Kantenlänge von 300 mm nicht überschreiten. - Die Startbereiche sind die vier Ecken der Bahn. Das Starteck wird ausgelost.
- Zulässige Energiequellen sind 12 Batterien vom Typ R6 / LR6 oder eine vergleichbare Stromversorgung aus einem Akkupack (max. 40 Wh).
- Die Maschine darf nicht überwiegend aus Teilen aus Modellbaukästen, Modellbauspielzeug oder ähnlichem bestehen.
- Der Untergrund für den Transport ist nicht ideal eben.
- Der Start und die Bedienung der Maschine erfolgt durch eine einzelne Person.
- Die Maschine muss jederzeit kontrolliert angehalten und abgeschaltet werden können.
- Gegenstände und Personen dürfen von der Maschine nicht beschädigt werden!
Termin und Ort
Der Wettbewerb fand am 14. Juli 2025 um 14 Uhr im Hörsaal V 9.41 an der Universität Stuttgart im Pfaffenwaldring 9 statt.