33. IKFF - Konstruktionswettbewerb

Tor, Ball und Maschine

Die IKFF-Robotermeisterschaft 2026 wird dieses Jahr im Penalty entschieden. Es muss eine Maschine entwickelt werden, die ein Tor schießen und einen Torschuss abwehren kann.

Folgende Einschränkungen müssen beachtet werden:

  • Das Startgewicht der Maschine darf maximal 2500 g betragen.
  • Beim Start dürfen die Abmessungen der Maschine einen Würfel mit der Kantenlänge von 250 mm nicht überschreiten. Während des Wettbewerbs darf sie sich nur in einer (1) der Raumrichtungen oder Diagonalen des Würfels auf die doppelte Länge vergrößern.
  • Zulässige Energiequellen sind für den Qualifikations- und Finallauf jeweils max. 12 Batterien vom Typ R6 / LR6 oder eine vergleich­bare Strom­versorgung aus einem Akkupack (max. 40 Wh) und das Eigengewicht der Maschine. Ein Austausch der Batterien oder Akku­packs innerhalb des Qualifikations- oder Finallaufs ist nicht zulässig.
  • Die Spielbahn ist nicht ideal eben und darf von der Maschine nicht verlassen werden.
  • Die Maschine muss selbst entwickelt und aufgebaut werden. Sie darf nicht überwiegend oder vollständig vorgefertigt zugekauft werden. Im Zweifelsfall wird die Zulässigkeit einer Maschine  beim zweiten Testat von der Wettbewerbsleitung am IKFF beurteilt.
  • Der Start der Maschine erfolgt durch eine einzelne Person. Im Anschluss muss die Ma­schine die Aufgabe selbständig und ohne Eingriff einer bedienenden Person ausführen.
  • Gegenstände und Personen dürfen von der Maschine nicht beschädigt werden! 

Maßangaben und weitere Informationen:

Abmessungen der Wettkampfbahn

Ball
Gewicht 49 g ± 3 g
Durchmesser 130 mm ± 10 mm
Farbe rot/blau/gelb, mit schwarzen Fünfecken
Luftdruck max. 0,25 bar 

Tor
Größe 780 x 560 x 450 mm

Ablauf des Wettbewerbs

Qualikationslauf

  • Jedes Team erhält drei Penalties, die nacheinander in ein Tor verwandelt werden sollen. Sobald die Maschine den Fußball berührt, gilt dieser Versuch als ein Penalty. Vor dem nächsten Penalty wird der Fuß­ball auf den Startpunkt zurückgelegt und die Maschine muss vom Team zurück in den Startbereich (ein­schließlich Linienbreiten) gestellt und erneut gestartet werden. Für die drei Penalties hat das Team 240 Sekunden Zeit.
  • Das Tor wird durch das in der Abbildung dargestellte Hindernis verteidigt.
  • Die Maschine darf den Ball nach vorne führen. Das Eindringen der Maschine in den  Tor­wartraum ist nicht gestattet.
  • Die acht Maschinen mit den meisten verwandelten Penalties qualifizieren sich für den Finallauf. Der Finallauf wird im KO-System ausgetragen.Bei Gleich­stand entscheidet die Zeit.

Finallauf

  • Im Finallauf treten zwei Teams gegeneinander an. Das Dreieck aus dem Qualifikationslauf wird nun durch eine Maschine ersetzt, die das eigene Tor verteidigt. Das gegnerische Team versucht ein Tor zu erzielen.
  • Jedes Team hat wiederum 3 Penalties, die abwechselnd durchgeführt werden.
  • Das schießende Team hat nach dem Startsignal für jeden Penalty 30 Sekunden Zeit. Die Start­situation der schießenden Maschine ist unverändert zum Qualifikationslauf. Betritt die Maschine den Torwartraum (senk­recht nach oben projiziertes Volumen), wird der Penalty als ungültig gewertet.
  • Die Maschine des generischen Teams verteidigt das eigene Tor. Die Torgrundlinie muss beim Startsignal  berührt werden.
  • Das Team mit den meisten verwandelten Penalties gewinnt. Steht es nach drei Penalties unentschieden, wird so lange weiter gespielt, bis eine Entscheidung feststeht. Nach maximal jeweils 6 Penalties wird per Münzwurf entschieden.

Ein besonderer Dank gilt den folgenden Firmen, die bereits jetzt zugesagt haben auch dieses Jahr wieder unseren Wettbewerb zu unterstützen:

Termin und Ort

Der Wettbewerb fand am Tag der Wissenschaft an der Universität Stuttgart am 27. Juni 2026 um 14 Uhr im Hörsaal V7.02 (Pfaffenwaldring 7) statt.

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