Aufgabenstellung

Konstruktionswettbewerb 2000

Es soll eine Maschine entwickelt werden, die auf einer endlichen Ebene, auf der sich verschiedene Teile befinden, bestimmte Teile einsammelt.

Abmessungen der Wettkampfbahn

Folgende Einschränkungen müssen beachtet werden:

  • Die Grundebene wird durch eine Holzplatte von 1,8 m x 1,8 m gebildet.
    Sie befindet sich auf einer Höhe von ca. 0,8 m über dem Fußboden.
  • Die Maschine darf beim Start mit ihren Abmessungen das Volumen eines begrenzenden Würfels von 300 mm x 300 mm x 300 mm nicht durchdringen.
  • Beim Start und am Ende des Sammelns müssen alle Teile der Maschine miteinander verbunden sein.
  • Es dürfen keine mechanischen (auch Druckspeicher), elektrischen oder chemischen Energiequellen außer vier (4) Batterien vom Typ AA (Mignon) verwendet werden. Die Batterien werden vom Institut gestellt.
  • Die Maschine hat 90 Sekunden Zeit, um möglichst viele erwünschte Teile zusammeln. Der hierzu notwendige Zeitgeber wird vom Institut gestellt.
  • Weder die Holzplatte noch die Teile auf der Grundebene dürfen beschädigt werden.
  • Teile gelten als eingesammelt, wenn sie beim Entfernen der Maschine von der Ebene mit der Maschine verbunden bleiben.
  • Die Maschine muss die Aufgabe selbständig ausführen können.
  • Die Maschine muss die Aufgabe mehrmals nacheinander ausführen können. Im Zeitraum zwischen dem Ende eines Sammellaufs und dem Start eines weiteren Laufs darf manuell eingegriffen werden.
  • Die Maschine muss von einer gegebenen Startposition beginnen, die Teile zu sammeln (vgl. Abbildung 2).
  • Die Teile befinden sich an vorgegebenen Positionen auf der Grundebene (vgl.Abbildung 2). Erwünschte (+) und unerwünschte (­) Teile sind an den Punktwerten in der Tabelle erkennbar.
Bezeichnung Menge Punktzahl Farbe Abmessungen
Hohlzylinder 5 -2 rot ø = 80 mm, h = 150 mm, Pappröhre, ca. 40 g
Spritzgussteil 15 -1 rot ø = 20 mm, h = 70 mm, MEVEK-Probebauteil
Behälter 5 +2 grün ø = 73 mm, h = 88 mm, Konservendose, ca. 75 g,
Werkstoff nach DIN EN 10203
Schraube 15 +1 grün DIN EN 24017 M8x40-8.8

 Vereinfachte Darstellung der Teile

Ablauf des Wettbewerbs:

Teilnahmeberechtigt sind alle Studierenden der Vorlesung Konstruktionslehre (Feinwerktechnik) IV der Universität Stuttgart im Sommersemester 2000.

  • Um die beste Maschine zu ermitteln, wird zuerst bei jeder Maschine überprüft, wieviele Teile die Maschine in 90 Sekunden sammelt.
  • Die Teile und ihre zugeordneten Punktzahlen sind in der Tabelle 1 aufgeführt. Zur Wertung werden die Punktzahlen der gesammelten Teile addiert.
  • Die Teile liegen in einem vorgegebenen Muster (Abbildung 2) auf der Ebene.
  • Zu Beginn des Laufs muss die Maschine im Startbereich A gestartet werden. Unternimmt eine Maschine keinen Versuch, Teile zu sammeln, wird sie aus der Wertung genommen. Kommt eine Maschine von der Ebene ab, werden die zu diesem Zeitpunkt mit der Maschine verbundenen Teile gewertet.
  • Die vier Maschinen mit der höchsten Punktzahl kommen in eine Finalrunde. In dieser Finalrunde müssen zwei weitere Sammelläufe abgearbeitet werden.
  • Bei den Finalläufen gibt es jeweils einen neuen Startbereich (B und C).
  • Die in den Finalläufen erreichten Punktzahlen werden addiert und entscheiden über die Plazierung der besten vier Maschinen.
  • Ein Austausch der am Beginn des Wettbewerbs ausgegeben Batterien ist nicht gestattet.

Termin und Ort:

Der Wettbewerb fand am Tag der offenen Tür der Universität Stuttgart 2000 statt.

 

Fragen zu unseren Konstruktionswettbewerben

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