22. Konstruktionswettbewerb KL IV (FWT) 2015

Wirklich nur ein Kinderspiel?

Die Aufgabe des diesjährigen Konstruktionswettbewerbs ist ein Kinderspiel. Das Ziel ist es, vier Holzfiguren in möglichst kurzer Zeit in die dafür vorgesehenen Öffnungen zu platzieren.

So einfach lautete die Aufgabenstellung des 22. Konstruktionswettbewerbs des Instituts für Konstruktion und Fertigung in der Feinwerktechnik der Universität Stuttgart. In der Vorrunde musste nur das Kinderspiel nachgeahmt werden, verschieden geformte Bauklötze in die passenden Öffnungen zu bringen. Was aber schon für kleine Kinder eine erlernbare Aufgabe ist, ist für kleine Maschinen eine schwierige, teilweise unlösbare Herausforderung.
Die Bauklötze durften dabei selbstverständlich nicht direkt vor den Öffnungen platziert werden, sondern mussten zum Start bei der Maschine liegen und dann über eine Entfernung von ca. einem Meter bis zu den Löchern gebracht werden.
Wie in den vergangenen Jahren waren dabei einige Randbedingungen zu beachten. Dabei waren das limitierte Gewicht und die begrenzte Größe der Maschinen beim Start wohl die stärksten Einschränkungen.

Es zeigte sich schon in der Vorbereitungsphase, dass es gar nicht einfach ist, die Klötze ziel­sicher zu transportieren, denn die selbstgebauten Maschinen mussten die nur 10 mm größeren Öffnungen genau treffen.
Nach der Vorrunde, die nur von fünf Maschinen bewältigt wurde, ging es dann auch noch um die Geschwindigkeit. Zwei Maschinen starteten auf der Spielbahn und jetzt mussten die Bauklötze vor der gegnerischen Maschine in die passenden Öffnungen ge­bracht werden, da dort jeweils nur ein Bauklotz Platz hatte.

Mal wieder zeigte sich beim Konstruktionswettbewerb des Instituts für Konstruktion und Fertigung in der Feinwerktechnik, dass die Umsetzung von theoretischem Wissen in eine praktisch funktionierende, kleine Maschine nicht ganz so einfach ist, wie es manchmal scheint. Da wurden verschiedenste Führungen für die Geradeausbewegung verwendet und aufwendige Entfaltmechanismen aufgebaut. Aber nicht alles funktionierte wie gedacht und es war am Ende auch nicht nur die Frage, wer die beste Maschine gebaut hatte, sondern auch, welche Taktik beim Finallauf in Kombination mit der Schnelligkeit das beste Ergebnis bringt.

Ein besonderer Dank gilt den folgenden Firmen, die den Wettbewerb teilweise schon seit vielen Jahren unterstützen:

Ergebnisse

  • 1. Platz: Yunus Arslan, Daniel Breuning, Paul Eichinger, Jonas Mohacsi.
  • 2. Platz: Bruno Hegewald, Eduardo Rodriguez Fernandez, Patrick Seeger, Kai Stiefenhofer.
  • 3. Platz: Elias Beier, Darius Curt, Christian Istrate, Kevin Kuhn.
 

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