6. Konstruktionswettbewerb KL IV (FWT) 1998

Das Rad neu erfinden

... oder geht es auch ohne abrollende Elemente?

Seit dem Jahr 1993 veranstaltet das Institut für Konstruktion und Fertigung in der Feinwerktechnik (IKFF) der Universität Stuttgart schon den Konstruktionswettbewerb für MaschinenbaustudentInnen der Vorlesung Konstruktionslehre IV (Feinwerktechnik).

Dieses Jahr sollten die StudentInnen eine Maschine entwickeln und fertigen, die sich ohne Räder, Gleisketten oder ähnliche abrollende Elemente forbewegt. Die Maschinen mußten eine Strecke von 8 Metern zurücklegen und dabei noch einige Hindernisse ("Kiesgrube", Loch, Styropor®-Platte, Steigung) überwinden. Beim Wettbewerb wurde deutlich, daß die Aufgabe zwar auf den ersten Blick einfach erscheint, aber gerade die Kombination der verschiedenen Problemstellen hat doch einige der Maschinen schnell an ihre Grenzen gebracht.
So zeigte sich, daß die "Kiesgrube" ein paar Maschinen zum Verhängnis wurde, da sie darin einfach versanken.

Als weitere Schwierigkeit erwies sich die Richtungsstabilität der Maschinen. Gerade an der Styropor®-Platte kamen doch einige Teilnehmer von der rechten Bahn ab. Eine Maschine zeigte dann doch eine herausragende Leistung, da sie nicht nur alle Hindernisse problemlos überwand, sondern auch bei einer Steigung von 35% noch innerhalb des Zeitlimits blieb.

Ein besonderer Dank gilt den folgenden Firmen, die den Wettbewerb teilweise schon seit vielen Jahren unterstützen:

  • Arburg GmbH & Co,
  • Carl Hanser Verlag GmbH & Co,
  • Gebr. Märklin & Cie. GmbH,
  • Soehnle Waagen GmbH,
  • B. G. Teubner Verlag GmbH,
  • Trumpf GmbH &Co,
  • VDI Verlag GmbH und
  • VARTA Batterie AG

Ergebnisse:

  • 1. Platz: H. Steinbrück, K. Bretschneider, M. Peic, D.Wagner
  • 2. Platz: T. Botzelmann, T. Klühspies, R. Ramseyer, T. Vogt
  • 3. Platz: Ch. Summerer, s. Bahmüller, M. Baur, R. Kolb, I. Schabel
 

Fragen zu unseren Konstruktionswettbewerben

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