21. Konstruktionswettbewerb KL IV (FWT) 2013

1 Maschine, 6 Taschen, 15 Kugeln
2 Maschinen, 6 Taschen, 30 Kugeln

Es soll eine Maschine entwickelt werden, die Billardkugeln einlocht.

So einfach lautete die Aufgabenstellung des diesjährigen Konstruktionswettbewerbs des Instituts für Konstruktion und Fertigung in der Feinwerktechnik der Universität Stuttgart, der dieses Jahr zum 21. Mal ausgetragen wurde. Wie in den vergangenen Jahren waren einige Randbedingungen zu beachten. Dabei waren die limitierte Größe der Maschinen beim Start und die Vorgaben zur Energieversorgung wohl die stärksten Einschränkungen.

In der Vorrunde mussten die Maschinen einfach möglichst viele Kugeln in die Taschen einlochen. Alle Maschinen, die mindestens eine Kugel einlochten, nahmen am zweiten Teil des Wettbewerbs teil. Nun mussten sie gegeneinander antreten und konnten sowohl in der eigenen, als auch in der gegnerischen Hälfte Kugeln einlochen. Dabei zählten die beim Gegner eingelochten Kugeln doppelt.
Wer selbst schon Poolbillard gespielt hat, kennt die Tücken des Spiels und nur knapp an der Tasche vorbeigespielte Kugeln, und genau mit diesen Problemen mussten auch die studentischen Maschinen kämpfen, die gleichzeitig Spieler, Queue und Spielkugel waren.

Die Teilnehmergruppen konnten beim Wettbewerb erleben, dass die Umsetzung von theoretischem Wissen in eine praktisch funktionierende, kleine Maschine nicht ganz so einfach ist, wie sie wohl am Anfang gedacht hatten. Schon die vermeintlich einfache Aufgabe, auf einer freien Fläche wenige Meter geradeaus zu fahren und dann rückwärts wieder präzise zum Ausgangspunkt zu kommen, ist für eine kleine Maschine ohne aufwendige Sensorik nicht unbedingt einfach zu bewältigen. Umgekehrt ist es aber auch nicht einfach, innerhalb nur weniger Wochen eine mit einem Mikrocontroller gesteuert Maschine mit zugehöriger Software und der notwendigen Antriebstechnik zu entwickeln und aufzubauen. Am Ende standen zwei Maschinen im Finale, die beide auf dem gleichen Grundprinzip basierten und die Aufgabe rein elektromechanisch lösten.
Für die Teilnehmer und die Zuschauer war besonders der zweite Teil des Wettkampfs spannend, da sich hier zeigte, welches Grundprinzip die beste Lösung für den Billardwettkampf war, und wessen Lösung am zuverlässigsten die Kugeln einlochte.

Ein besonderer Dank gilt den folgenden Firmen, die den Wettbewerb teilweise schon seit vielen Jahren unterstützen:

Ergebnisse

  • 1. Platz: André Färber, Lorenz Görne, Daniel Haas, Sven Schuster.
  • 2. Platz: Sebastian Held, Felix Kurz, Jonas Manz, Alena Modic.
  • 3. Platz: Andreas Gruber, Thomas Labitzke, Peter Maderthaner, Mike Schneider.
 

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