Aufgabenstellung

Konstruktionswettbewerb 2011

Es soll eine Maschine entwickelt werden, die sich von einem Startbereich A zu einem Zielbereich B bewegt und dabei möglichst viele vorgegebene Teile einsammelt.

Folgende Einschränkungen müssen beachtet werden:

  • Die gesammelten Ringe müssen auf zylindrischen Halterungen, die sich an oder in der Maschine befinden, aufgereiht werden. Es werden beim Wettkampf max. zwei Halterungen gewertet.
  • Das Startgewicht der Maschine darf maximal 3000 g betragen.
  • Beim Start dürfen die Abmessungen der Maschine einen Würfel mit der Kantenlänge von 300 mm, der sich mit einer Seitenfläche vollständig auf dem Startbereich der Bahn befindet und mit einer Kante parallel zu der langen Außenkante der Bahn orientiert ist, nicht überschreiten.
  • Nach dem Start dürfen die Abmessungen der Maschine einen Würfel mit der Kantenlänge von 600 mm nicht überschreiten.
  • Einzige zulässige Energiequellen sind vier Batterien des Typs LR6 oder R6 sowie die aus der Masse der Maschine resultierende potentielle Energie.
  • Die Spielbahn ist nicht ideal eben.
  • Die Maschine muss nach dem Start die Aufgabe selbständig und ohne Eingriff eines Bedieners ausführen.
  • Gegenstände und Personen dürfen von der Maschine nicht beschädigt werden!

Maßangaben zur Wettkampfbahn:

Ablauf des Wettbewerbs:

Teilnahmeberechtigt sind alle Studierenden der Vorlesung Konstruktionslehre (Feinwerktechnik) IV der Universität Stuttgart im Sommersemester 2011.

Ablauf des Wettbewerbs:

  • Es treten jeweils zwei Maschinen auf den beiden Seiten der Wettkampfbahn an.
  • Gemessen wird für jede Maschine die Zeit zwischen dem Startsignal und dem Auslösen der Lichtschranke am eigenen Zielbereich. Die Aufgabe muss innerhalb von 180 Sekunden erledigt werden.
  • Im ersten Teil des Wettberwerbs sind die drei Ringgalgen in der Mitte der Bahn gegen Verdrehen gesichert. Die Rangfolge aller Maschinen wird in dieser Runde aus der Anzahl der gesammelten Ringe ermittelt. Bei Gleichstand entscheidet die kürzere Laufzeit über die Platzierung.
  • In der zweiten Runde treten die acht (8) besten Maschinen der ersten Runde im Cup-System (K.o.-System) gegeneinander an. Die Paarungen werden aus den Platzierungen in der ersten Runde bestimmt (1 gegen 8, 2 gegen 7, ...).
  • Die drei mittleren Ringgalgen sind in dieser Runde um ihre vertikale Achse drehbar.
  • Bewertet wird die Anzahl der gesammelten Ringe. Bei Gleichstand entscheidet die kürzere Laufzeit. Dabei werden nur die Plätze 1 bis 4 vollständig ausgespielt. Die Plätze 5 bis 8 werden aus den aufsummierten gesammelten Ringen beider Runden ermittelt.
  • Zu keinem Zeitpunkt dürfen die Maschinen über die Mitte des Trennbalkens der Wettkampfbahn auf die gegnerische Seite ragen.

Termin und Ort:

Der Wettbewerb fand am Tag der Wissenschaft an der Universität Stuttgart am 2. Juli 2011 ab 14 Uhr im Hörsaal V7.02 (Pfaffenwaldring 7) statt.

 

Fragen zu unseren Konstruktionswettbewerben

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